Goldener Herbst Regatta

22. - 23. Oktober 2022
Wir freuen uns darauf mit allen Vereinsmitgliedern die Saison bei der Yardstick-Regatta "Goldener Herbst" ausklingen zu lassen. Alle Vereinsmitglieder können teilnehmen. Ob eine vorherige Anmeldung erforderlich ist, wird noch bekannt gegeben.

In diesem Jahr war alles anders: Kein Wind, ein Foodtruck, Live-Musik mit Band und ein dicker Henkel-Pot für den besten Segler über sechzig.
Die Ranglisten-Regatta in der olympischen Klasse Finn Dinghy war eine schöne Nebensache, denn ein ganz besonderer Athlet feierte ein außergewöhnliches Jubiläum. Der gebürtige Lindenhöfer Heinz Stammnitz trat schon mit 9 Jahren in die Seglervereinigung Mannheim ein, schaffte es knapp bis zur Nominierung für Olympia und blickt auf ein bewegtes Seglerleben als Finn-Spezialist zurück. „50 Jahre lang sitze ich nun schon in diesem Einmann-Boot und liebe es noch immer, auch wenn es aus gesundheitlichen Gründen bei dieser Regatta nicht klappt,“ erklärt er. „Dafür freue ich mich umso mehr darauf, heute den Mitgliedern des Segelverein Biblis einen besonderen Tag zu schenken.“
Der Obmann der Finnsegler Detlef Guminski trat ans Mikrofon und ehrte den Jubilar mit Augenzwinkern humorvoll. „Erst hab‘ ich Dich gar nicht leiden können, dann erkannte ich mit der Zeit, dass unter der rauen Schale ein herzensguter Mensch steckt.“ Er überreichte ein Bild mit Erinnerungswert unter dem Beifall der Finnsegler.
Aus seinem Wohnort, dem hessischen Viernheim, hatte der Jubilar für das Abendessen der rund 100 Gäste den Airstream-Foodtruck von Roland Weidner engagiert und nach Kochkäs- Spargel-Jägerschnitzel mit Pommes gab es dann für die Tanzwütigen bis in die späte Nacht kräftig was auf die Ohren. Die sieben Viernheimer Schlagerstars drehten mächtig auf und die Crew tanzte vom zarten „La Mer“ über den „Traum von Amsterdam und „ich brauche keine Schokolade...“ auf der Terrasse in den Sonnenuntergang. Als noch Koch Roland seine Rockröhre mit „What a Wonderful World“ ertönen lies, war der Abend perfekt.
Auch am Sonntag wollte Wettfahrtleiter Jens Kraus weitere Läufe starten und rief die rund 20 Segler auf den Riedsee zum Start. Doch auch dieser Lauf war vergeblich, der Wind schlief wieder völlig ein und er musste wie schon am Vortrag abbrechen. „Wir konnten nur einen Lauf zustande bringen. Das war wieder typisch für Biblis. Erst kam der Wind aus West, dann aus Süd, dann aus Ost... unmöglich einen Kurs zu legen.“ Mit diesem Ergebnis gewann dann Klaus Reffelmann (WYD) vor Detlef Guminski (DSCL) und Karl-Heinz Eirich (SLRV) die Regatta.
Die Medaillen der diesjährigen Hessenmeisterschaft verlieh der Vorstand des Hessischen Seglerverbands Günther Probst an die anwesenden Sieger Detlef Guminski und David Guminski beide vom Dreieich Segelclub Langen. Dritter wurde Ingo Spory vom Segelclub Westerwald.
„Es war sooo schön,“ war von den weit angereisten Sportlern zu hören und trotz Flaute gab es wieder einmal frischen, fröhlichen Wind im Segelverein Biblis.

Beitrag von Ulrike Falkenstein (Pressewartin)

Finn-Dinghy Regatta

25. - 26. Juni 2022

Die Optiregatta in diesem Jahr war ein voller Erfolg! Von den 17 gemeldeten Booten waren Samstag und Sonntag 15 am Start. Der Wind war zunächst trügerisch und erschwerte dem Helfer Team rund um Wettfahrleiter Mike Justen das Auslegen eines Kurses. Passend zur Steuerleutbesprechung stabilisierte sich der Wind auf West-Nord-West und bescherte den Teilnehmern drei Wettfahrten bei Kaiserwetter. Am Sonntag spielte der Wind erneut mit, sodass die vierte von vier ausgeschriebenen Wettfahrten pünktlich um 10 Uhr beginnen konnte. Heute wehte der Wind aus Nord, weshalb die Teilnehmer heute auf dem Alten Teil unseres Sees segelten.
Über drei Läufe hinweg konnte Marie Conrad den ersten Platz verteidigen, nur im vierten musste sie sich Elisa Iglesia Sichaer geschlagen geben. Spannender wurde es im Rennen um Platz 2 und drei. Hier waren Elisa und Ben Walter gleichauf. Aufgrund ihres ersten Platzes im vierten Lauf kam Elisa auf Platz 2, Ben auf Platz 3. Die schnellste Bibliserin war Marie Henke auf dem vierten Platz. Zur Siegerehrung erhielten alle Teilnehmer eine Trinkflasche und durften sich noch ein Teil aus einer Material Spende des Segelversands Marina Dellas aussuchen.
Alles in allem verlief die Regatta ruhig und routiniert. Samstagabends konnten dann noch neue Kontakte beim gemeinsamen Grillen geknüpft werden. Für dieses schöne Ereignis geht unser Dank nochmal an alle Teilnehmer, das Team aus Wettfahrleiter, Schiedsrichter und Helfer, sowie an das Küchenteam des SV Biblis!
Wir freuen uns euch nächstes Jahr beim Segelverein Biblis wiederzusehen.

(Fabio Platz)

Opti Regatta

09. - 10. Juli 2022

Ansegeln 2022

23. - 24. April 2022

In diesem Jahr konnte seit 2019 erstmals wieder das Ansegeln stattfinden. Bei fast 20°C, 3-4 Bft Wind und bewölktem Himmel, konnte Wettfahrtleiter Marco Colombo am Samstagmittag pünktlich um 14 Uhr die erste Wettfahrt starten. Das Seglerfeld war traditionell gut gemischt, von Finn- über Laser- und Aero-Seglern nahmen auch 2 Opti-Segler und ein 420er Team teil. Insgesamt waren 17 Teilnehmer auf dem See. Die drei gesegelten Wettfahrten fanden alle am Samstag statt, Sonntag konnte dann leider nicht mehr gesegelt werden, da sich eine regnerische Flaute eingestellt hatte.
Am Samstagabend hat das Wetter allerdings noch gehalten. So wurde im Anschluss an die Wettfahrten gegrillt und die Teilnehmer konnten den ersten Segel Tag 2022 gemeinsam ausklingen lassen.
In der Regatta konnte sich Maximilian Müller im Finn gegen seine Vereinskollegen mit zwei ersten Plätzen durchsetzen und wurde nur einmal aufgrund der Yardstick-Wertung von einem Opti überholt. Den 2. Platz belegte Sebastian Karst mit seinem RS Aero 7, gefolgt von Georg Feurer auf dem 3. Platz im Finn Dinghy. Die drei Segler verzichteten während der Siegerehrung auf ihre Pokale und reichten sie weiter an die vier Teilnehmer aus der Segeljugend. Dies kam bei den Kindern natürlich super an und noch besser wurde es, als sie in den Pokalen Gummibärchen fanden.
Alles in allem war das Ansegeln in diesem Jahr sowohl seglerisch als auch für die Gemeinschaft des Segelverein Biblis ein toller Saisonauftakt, der Lust auf die kommende Regattasaison macht.
Unser Dank für das schöne Wochenende gilt natürlich dem Wettfahrtleiter Marco und seinen Helfern, dem Küchenteam und Conny für ihre Organisation im Vorfeld.

Bericht: Fabio Platz

Ansegeln 2022

23. - 24. April 2022

Absegeln der Vereinsmitglieder 9. und 10. Oktober 2021

„Goldener Herbst“ heißt die Vereinsregatta des Segelverein Biblis, die traditionell das Ende der Saison einläutet. Passender konnte der Name in diesem Jahr nicht sein, denn bei strahlendem Sonnenschein und Wind um die 3 Beaufort konnte die Veranstaltung stattfinden. 18 Boote mit 21 Seglerinnen und Seglern gingen an den Start und haben bei insgesamt drei Wettfahrten um den Sieg gekämpft. Unter den Teilnehmern fanden sich auch drei Kinder aus der Optimisten-Riege des Vereins!
Aufgrund der verschiedenen Bootsklassen wurde die Wertung nach Yardstick berechnet. Drei Finn-Dinghy-Segler belegten die ersten Plätze, reichten ihre Pokale aber an die drei Opti-Kinder weiter. Die Freude über die Pokale war natürlich groß und trägt hoffentlich dazu bei, dass sie weiterhin an Regatten teilnehmen.
Der wunderbare Segeltag wurde mit einem gemeinsamen Abendessen und Beisammensein abgerundet – das erste Mal seit Beginn dieser Pandemie, konnten die Clubmitglieder wieder beisammen sein.
Hoffentlich verbessert sich die Lage weiterhin und wir können uns im Frühjahr beim „Ansegeln“ wieder genauso zusammen finden.

Bericht:
Conny Müller

Goldener Herbst (Absegeln) 2021

09. - 10. Oktober 2021

35 Grad und wolkenloser Himmel, so präsentierte sich das Wetter bei der ersten Regatta seit Beginn der Corona-Pandemie beim Segelverein (SV) Biblis. Statt kräftiger Wind herrschte eher Flaute. Dies machte es äußerst schwierig, die geforderten vier Läufe für die Hessenmeisterschaft zu absolvieren. Am Ende gewann Jürgen Eiermann vom SV Biblis die Regatta und auch die Hessenmeisterschaft.
Die neue Sportausschussvorsitzende Conny Müller zeigte sich sehr zufrieden mit der Regatta-Organisation: „Die Hygienemaßnahmen wurden vollständig eingehalten, es gab keine besonderen Vorkommnisse und keine Proteste“, lautete ihr Fazit. Nur der Wind zeigte sich wechselhaft. So konnte am Samstagnachmittag lediglich ein Lauf gesegelt werden.
Achtzehn Teilnehmer hatten sich für die Regatta in der olympischen Klasse Finn Dinghy gemeldet. „Von weit her konnten erstmals wieder Teilnehmer anreisen, vom Stuttgarter Yachtclub, Offenburger Segel-Club oder auch vom Yachtclub Immenstaad am Bodensee wurden die Segel gehisst. Das Gros stellten die Hessen aus Dreieich-Langen, Werratalsee und mit elf Teilnehmer der Segelverein Biblis“, berichtet Ulrike Falkenstein vom SV. Allerdings startete in diesem Jahr keine einzige weibliche Teilnehmerin, was vermutlich der Segelklasse geschuldet war, die ein gewisses Mindestkörpergewicht von rund 80 Kilo voraussetzt.
Souverän leitete Wettfahrtleiter Jens Krauß die Regatta und berichtete: „Nachdem auch am Sonntag einige Läufe abgebrochen werden mussten, frischte der Südostwind ab Mittag auf und es konnten schlussendlich vier Wettfahrten mit einem Streicher gewertet werden – genug für die Hessenmeisterschaft. Die Windverhältnisse waren typisch für Biblis, der Wind kommt immer nach der Regatta.“ Die Finns auf dem Wasser forderten auch dieses Mal die Aufmerksamkeit der DLRG Biblis. Christian Schäfer, Vorsitzender des Ortsverbands und seine Helfer, mussten jedoch nicht weiter eingreifen, da die Segler, die ins Wasser fielen, von alleine wieder auf ihre Boote klettern konnten. Das Wasser war ja warm und diente als willkommene Abkühlung. Glücklicherweise ist sonst nichts passiert.
Der dominierende Regatta-Sieger und Gewinner der Hessenmeisterschaft hieß dann Jürgen Eiermann vom SV Biblis. Er entschied drei Läufe für sich, gefolgt von David und Detlev Guminski vom Segelclub Langen. Maximilian Müller vom Segelverein Biblis wurde Vierter.
Jürgen Eiermann zeigte sich überglücklich. „Diese Regatta war etwas ganz Besonderes für mich“, so Eiermann, der vor allem das Organisationsteam des SV sehr lobte. Das Engagement sei außerordentlich gewesen, denn es war nicht sicher, ob eine Regatta überhaupt stattfinden könne. „Fallende Inzidenzwerte machten es dann doch möglich, und wir konnten unseren Vereinssport wieder auch im Wettkampf genießen. Bemerkenswert war, dass sich das Miteinander positiv entwickelt hat, jeder kümmert sich um jeden, und diese Regatta setzt ein großes Zeichen auch für andere Sportvereine“, befand Eiermann.

Finn Dinghy Regatta 2021

19. - 20. Juni 2021

Nachdem die Finn Regatta als erste Regatta im Jahr 2021 stattfinden konnte, durften auch die Optis wieder in den Wettkampf starten.

Die insgesamt 24 angereisten Teilnehmer, warteten am Samstag Mittag zunächst vergeblich auf die einzige verbliebene Unbekannte... Den Wind! Dieser frischte erst zum Abend auf und wurde prompt vom Wettfahrtleiter Mike Justen für den ersten Lauf genutzt. Am Sonntag konnten Opti A und B noch einen weiteren, Opti A sogar einen dritten Lauf segeln. Opti B wurde leider im dritten Lauf vom Wind im Stich gelassen.
Der führende Leopold F. konnte sich gegen Jacob B. (2) und Konstantin S. (3) bei Opti B durchsetzen. Bei Opti A gingen die ersten drei Plätze an Jacob C. (1), Finn W. (2) und Felix M. (3).
Von den drei gestarteten Biblisern konnte Katrin J. knapp vor Marie H. den siebten Platz ersegeln.

Beitrag: Fabio Platz

Optiregatta 2021

10. - 11. Juli 2021

„Das war die richtige Entscheidung,“ meint Marco Colombo, der Wettfahrtleiter der Laser-Regatta auf dem Riedsee. „Wir hatten die 29 Starter der Laser Standard- und der Laser Radial-Klasse extra gefragt, ob wir starten!“. Nach heftigem Platzregen drehte der Wind plötzlich auf Südwest, damit war die Möglichkeit auf dem östlichen See zu segeln dahin. Nun liegt weiterhin eine Leitung quer im westlichen See, die nur eine schmale Öffnung lies. Die Regattateilnehmer nahmen dieses Hindernis jedoch in Kauf, damit überhaupt an diesem Wochenende die Wettkämpfe ausgetragen werden konnten. Am Samstag konnten somit zwei Läufe mit 3-4 Runden auf dem westlichen See gesegelt werden „Es ging ziemlich eng zu auf dem Wasser,“ erklärte SVB Lokalmatador Benjamin Kratz. „Aber das macht auch den besonderen Reiz aus. Deshalb kommen viele nach Biblis, weil das Revier so ist wie es ist.“ Enge Manöver um die Tonnen, Bug an Bug und so manche Kenterung machten die Rennen spannend. Die DLRG Biblis sorgte wie immer für zuverlässige Sicherheit bei bis zu 18 Knoten oder 4 bis 6 Beaufort. Das Regatta-Team vom Segelverein Biblis bestand aus erfahrenen Seglern. Es gab keinerlei Regelverstöße und ein fröhliches Beisammensein mit bewährter Clubverpflegung machte dieses Segelwochenende wieder zu einem familiären Segelerlebnis.
Vier Läufe mit einem „Streicher“ wurden ausgetragen, so dass der schlechteste Lauf nicht zählte. Die Standard-Klasse mit dem größeren Segel gewann Maximilian Müller (DSCL) vor Thomas Laukhardt(SCU) und Darius Fegri (ebenfalls Langen). In der Laser-Radial-Klasse erreichte Felix Laukhardt (SCU)vor Sebastian Heyne (YCBayer Leverkusen) und Eva Deichmann (WSV-BL). Benjamin Kratz wurde als bester Bibliser Siebenter.
Am Sonntag-Mittag gab es für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer kleine Sachpreise, die Sieger der beiden Wettbewerbe erhielten einen Kristall-Pokal in Form einer Welle. Die hessische Laser-Obfrauüberreichte im Anschluss an die Siegerehrung die Urkunden für die Hessenmeisterschaft. Felix Laukhardt (Radial) und Maximilian Müller (Standard) heißen die diesjährigen Meister. Beide legten ein deutliches Ergebnis in ihrer Klasse vor.
Das Wettfahrt-Team mit Jörg Grothwinkel, Stefan Bauer, Jürgen Bruder und Bernhard Freiseis sorgten gerade bei der jugendliche Laser-Klasse für klare Regeleinhaltungen. Für Marco Colombo war es die erste Regatta, mit Ranglistenpunkten für die Deutsche Meisterschaft, die der gebürtige Amerikaner in Biblis leitete. Sportvorstand Andrea Hölscher war mit der Durchführung sehr zufrieden und dankte allen Beteiligten und dem Versorgungsteam, das für die rund hundert Gäste in gewohnter Weise für Speis und Trank alles bereithielt.

Artikel: Ulrike Falkenstein

Laser Regatta 2016

18. - 19. Juni 2016

Bereits am Donnerstag reisten die ersten Wohnmobile bei Kaiserwetter an. Frankreich,Italien, die Niederlande, Großbritannien, Polen und die Schweiz waren mit den Besten Modellbootseglern angereist. Die Deutschen Top-Favoriten maßen sich zurInternationalen Deutschen Meisterschaft 2015 am Riedsee auf dem Vereinsgelände desSegelverein Biblis e.V. mit den besten Seglern Europas. Hennig Faas vom SVB hatte alleHände voll zu tun, die Organisation der Regatten für die kleinen Boote auszurichten. Zehn Helfer waren im Einsatz, um das Event 2017 auf dem Clubgelände durchzuführen.
Professionelle Schiedsrichter aus Frankreich, England und der Schweiz sorgten diesesMal für die klaren Regeln. Kleine Proteste wurden sogleich geklärt und es gab keine weiteren Zwischenfälle. Bis auf den Wind. Wenn am Donnerstag zum Training noch gutgestartet werden konnte, lies der Wind bis Freitag allmählich nach. Am Sonntag war keinLauf mehr ordnungsgemäß möglich, so dass das weite Feld einvernehmlich aufgab.
"Trotzdem konnten 15 Läufe stattfinden in drei Gruppen, so dass das Feld immer besserwurde und sich am Schluss die Top-Favoriten messen konnten", berichtete Vereinsmitglied und Veranstaltungsleiter Henning Faas, "Großer Dank gilt heute den Anwesenden Profi-Schiedsrichtern, die eigens weit angereist waren. Diese werden auchbei der Weltmeisterschaft nächstes Jahr dafür sorgen, dass es faire Rennen geben wird.“
Bis zur Siegerehrung am Sonntagnachmittag war es spannend. Frankreich dominierte klarund Henning Faas konnte die Mediallen an die „Equipe tricolor“ übergeben. YannikRosignol vom US Carmauy Voile gewann Gold, Mark Alazia vom FFV Silber und LaurentGerbeaud aus Bordeaux sicherte sich Bronze. Als Bester SVB-Segler schlug sich JürgenEiermann mit Platz 35 im hochkarätigen Feld wacker. Der FinnDinghy-Experte hältallerdings in der Deutschen FinnRangliste 2016 eine hervorragende siebte Position. Eiermann war auch im Vorfeld für die Organisation mitverantwortlich und betonte diegroßartige Zusammenarbeit von Verein, Deutschem und Hessischem Seglerverband und allen Akteuren. "Eine großartige Stimmung das ganze Wochenende über. Eine gute Empfehlung für den Segelverein Biblis als Gastgeber und danke auch an dem Catering-Team rund um Rainer Blüm.

Henning Faas stellte dem SV Biblis wieder ein hervorragendes Zeugnis für dieDurchführung dieses hochkarätigen Events aus. "Wir sind sehr zufrieden mit diesemTestlauf. Für die Weltmeisterschaft 2018 sind wir gut gerüstet und freuen uns schon heute auf viele Teilnehmer und Zuschauer."

Ulrike Falkenstein
Vorstand SV Biblis
Presse

IDM M-Boote 2017

07. - 09. April 2017

Kaiserwetter mit Windstärken von drei bis vier Beaufort Nordost bestimmten das Regatta-Wochenende am Riedsee in Biblis. Jürgen Eiermann vom Segelverein Biblis nahm mit seinem Gesamtsieg die Ranglisten Punkte für die Deutsche Meisterschaft mit. Gefolgt von Klaus Reffelmann vom Westfälischen Yachtclub Delecke und Detlev Guminski vom Dreieich Segelclub Langen.
Drei Tage lang wurde die zweite Runde der Hessenmeisterschaft und der Ranglistenregatta Finn Dinghy ausgetragen. In der olympischen Einmannboot-Klasse traten 23 Boote an. Für den SV Biblis meldeten sich davon 12 Segler an. „Wir hatten ein qualitativ und quantitativ gut besetztes Feld. Die Top-Segler aus dem Südwesten waren alle da,“ berichtet Detlev Guminski, der hessische Finn Obmann. Das Wettfahrtleitungsteam unter Jens Krauss hatte die Regatta jederzeit fest im Griff. Auch er zeigte sich sehr zufrieden mit dem Ablauf: „Wir hatten perfekten Wind, konstant drei bis vier Beaufort stark und in den Böen oft 5 Beaufort. Wir konnten deshalb auch die sogenannte „Pump-Regel Nummer 42 aussetzen.“
Die vier gültigen Läufe über je fünf Runden im klassischen Up and Down-Kurs wurden im Schnitt in 40 Minuten absolviert. So konnten am Samstag schon drei Läufe gewertet werden. Am Sonntagmorgen starteten die Finn Dinghy Segler zur letzten Wettfahrt und die Regatta endete pünktlich zum Mittagessen ohne weitere Vorkommnisse. „Lediglich ein Massenfehlstart führte zum Startabbruch, danach verlief der Wettkampf bis auf einige Kenterungen regelgerecht.
Die starken Böen führten zwar zu einigen Kenterungen, die die Segler souverän beherrschten. Die Männer vom DLRG mussten nicht eingreifen, sorgten jedoch jederzeit für Sicherheit auf dem See.
Favorit und Lokalmatador Jürgen Eiermann erwischte stets den besten Wind, passierte die Tonnen reibungslos und konnte die vorgegebene Strecke zweimal für sich entscheiden. Er nutzte klar seinen Heimvorteil in dem kleinen Bibliser Segel-Revier auf dem östlichen Riedsee. „Freies Pumpen bringt einfach noch mehr Geschwindigkeit, kostet aber auch enorm viel Kraft“, erklärt er seine Strategie. Viele interessierte Zuschauer an Land konnten diese sportliche Finesse mitverfolgen.
Am Sonntagmittag wurde die Siegerehrung vorgenommen. Günther Probst vom Vorstand des Hessischen Seglerverbandes überreichte bei strahlendem Sonnenschein den Erstplatzierten der Hessenmeisterschaft Urkunden mit Bronze-, Silber- und Gold- Medaillen. Jürgen Eiermann erhielt Bronze. Die Plätze eins und zwei belegte die Familie Guminski mit Vater Detlev mit Gold und Sohn David mit Silber. „Die Hessenmeisterschaft wird nur unter „Hessen“ ausgetragen. Die Segler müssen Mitglied in einem hessischen Club sein. Dann gibt es zwei Regatten die gewertet werden. Eine in Langen und eine in Biblis.“ Diese Jahr dominierte Detlev Guminski, der mit Germany 92 in Biblis Dritter wurde,“ erklärte Günther Probst die Wertung und überreichte die Medaillen.
Die Verpflegung mit ungarischem Gulasch, Spaghetti Bolonaise und Gegrillten Bratwürsten machte die Finn Regatta wieder zu einem fröhlichen Treffen. Für die Bewirtung sorgten die Mitglieder des SVB unter der Regie von Rainer Blüm und Sabine Kratz.

Artikel: Ulrike Falkenstein

Finn Dinghy Regatta 2018

05. - 06. Mai 2018

Internationale Deutsche Meisterschaft der Marblehead-Boote mit Top-Teilnehmerfeld Segeln: 44 RC-Segler aus 7 Nationen messen sich im Hessischen Biblis. Gastgeberverein SVB erlebte ein außergewöhnliches Event.

Bereits am Freitag reisten die ersten Wohnmobile an. Frankreich, Italien, die Niederlande, Großbritanien, Polen und die Schweiz war mit den Besten angereist. Die Deutschen Top-Favoriten mit Titelverteidiger Jürgen Peters aus Wuppertal trafen sich zur Internationalen Deutschen Meisterschaft 2015 am Riedsee auf dem Vereinsgelände des Segelverein Biblis e.V. Dieser stellte das Regatta-Team mit den erfahrenen Wettfahrtleitern Ralf Kratz und Marco Colombo. Die zusätzlichen Schiedsrichter Stefan Bauer und Reinhard Fuhr sorgten für klare Regeln.
Am Samstag wurde um zehn Uhr gestartet. Die Hightech-Boote zu Wasser gebracht und die Radio Control Fernsteuerungen eingestellt. Den Zuschauern bot sich ein buntes Bild von Segelschiffen im Miniformat. Trotzdem war die Regatta vergleichbar mit großen Schiffen. Die Vorfahrtsregeln müssen ebenso beachtete werden, nur eben vom Land aus. Und dies ist oft weit schwieriger zu beurteilen.
"So ein Feld haben wir noch nie gehabt", berichtete der Vereinsmitglied und Veranstaltungsleiter Henning Faas, "Großer Dank gilt heute den Anwesenden Reinhard
Fuhr als Vorsitzendem des Hessischen RC-Seglerverbandes und Lester Gilbert dem Vorsitzenden RC Weltverbandes. Und auch Rudi Baehr vom SVB, der seit vielen Jahren die Wertigkeit der M-Boot-Klasse fördert und unermüdlichen Einsatz dabei zeigt."
In einem Up and Down-Kurs wurden 6 Tonnen gelegt, die umfahren werden mussten. Auf beiden Seen wurden die Bojen geankert, damit je nach Wetterlage gewechselt werden kann. Ralf Kratz sorgte dafür, dass insgesamt 18 Wettfahrten in drei Gruppen ausgetragen werden konnten. Bei einem Leichtwind von zwei Beaufort war dies ein guter Schnitt. Der Musikalisch eingeleitete Countdown sorgte für Spannung beim Start der kleinen Renn-Segler. Schon gleich waren laute Protestrufe zu hören, die Teilnehmer wechselten oft die Position für eine bessere Sicht auf ihr Wettkampfgerät. Bis zur Siegerehrung am Sonntagnachmittag war es hochemotional und spannend. Die Scoring-Damen gaben dann bekannt: Der Favorit aus Chelmsford in England Graham Bantock siegte vor dem Deutschen Jürgen Peters und Nigel Winkley aus Bremen. Bantock gilt weltweit als Top-RC-Segler. Der neue internationale Deutsche Meister dominierte die Regatta bereits vom ersten Lauf an und belegte in 4 von 6 Läufen Platz Eins.
Einzige Frau unter den Teilnehmern war Elke Wissmann. Sie war über 400 Kilometer von Lage im Kreis Lippe angereist. Mit ihrem Bruder nimmt sie bereits seit 1983 an internationalen Meisterschaften weltweit teil. Die RC Regatten führten sie schon nach New York, Australien und Südafrika. Die Modenäherin beherrscht die Fernsteuerung und das räumliche Sehen so gut, dass sie den 32. Platz erreichen konnte.
Bester SVB Segler und insgesamt drittbester Deutscher war Jürgen Eiermann, der auch im Finn Dinghy derzeit an Bord eine hervorragende Position hält. Eiermann war auch im Vorfeld für die Organisation mitverantwortlich und betonte die großartige Zusammenarbeit von Verein, Deutschem und Hessischem Seglerverband und allen Akteuren. "Eine Super-Stimmung das ganze Wochenende über. Eine großartige Empfehlung für den Segelverein Biblis als Gastgeber und danke auch an die Hotels: Das Artes in Lampertheim mit dem Shutteservice." Dem Catering-Team rund um Rainer Blüm und Marion Eiermann war es gelungen, die vielen Teilnehmer zu verköstigen.
Henning Faas stellte dem SV Biblis ein hervorragendes Zeugnis für die Durchführung dieses hochkarätigen Events aus. "Wir möchten wieder kommen. Gerne im nächsten Jahr. Und wenn wir uns anstrengen, können wir noch weitere attraktive Wettbewerbe unseres Hobbies nach Biblis holen."

Artikel: Ulrike Falkenstein

IDM M-Boote 2015

18. - 20. September 2015